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Lösungen für Internet Service Anbieter

Internet Service Provider (ISPs) sind je nach nationaler gesetzlicher Anforderung zur Überwachung verschiedener Internet-Dienste verpflichtet. Service Provider, die darüber hinaus auch Internetzugang anbieten, sind aufgefordert neben den Zugangsdaten den gesamten Internetverkehr eines überwachten Teilnehmers an die autorisierte Behörde zu übermitteln (siehe Festnetzbetreiber)

 

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E-Mail Interception

Wie im obigen Beispiel dargestellt, erfolgt die Überwachung von E-Mail häufig über passive Filter (Probes), die auf einer Kopie des E-Mail-Verkehrs arbeiten. In einigen Fällen ist aber auch eine aktive Überwachung durch den E-Mail-Server möglich. Beim Einsatz von verschlüsselten E-Mail-Protokollen, z.B. POP3s, SMTPs, IMAPs, muss die verschlüsselte Verbindung in einem SSL-Proxy terminiert werden oder über einen zusätzlichen Entschlüssler (LIMS Decoder) die SSL-Verbindung zunächst entschlüsselt werden.

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Voice Interception

Die Überwachung von Voice-over-IP (VoIP) erfolgt in der Regel zweistufig, da die VoIP-Signalisierung getrennt von den VoIP-Gesprächsinhalten übertragen werden. Zunächst werden die Signalisierungsdaten (IRI am Softswitch (Call Agent) des Anbieters überwacht (aktiv oder passiv). Mit den daraus ermittelten IP-Adressen und Routing-Informationen können anschließend die Gesprächsinhalte (CC) an einem Router erfasst werden. Letzteres setzt allerdings voraus, dass der Betreiber des Softswitches ebenfalls Zugriff auf die internen Interception-Schnittstellen des Zugangs-Routers hat.