
Top Tipps für Ihr PDA
Die eigenen Sinne schärfen
Was klein ist, bleibt schnell irgendwo liegen. Der PDA ist prädestiniert dafür, vergessen zu werden. Ein Tipp von Gedächtnistrainern: In Gedanken die Tagesroutine durchspielen und alle wichtigen Geräte und Gegenstände, die darin eine Rolle spielen, mit dem tatsächlichen Gepäck abgleichen.
Anmeldemaske individualisieren
Wer seinen PDA tatsächlich verloren hat, muss die Hoffnung auf ein Wiedersehen nicht aufgeben, wenn er eine individuell gestaltbare Anmeldemaske hat. Eine solche Maske erlaubt, Bild und Text frei zu wählen, und kann so dem ehrlichen Finder anzeigen, wo er den PDA zurückgeben kann.
Falschanmeldungen mit Folgen versehen
Um ehrliche, aber neugierige Finder davon abzuhalten, sich eingehend mit dem Gerät zu beschäftigten, genügen oft schon einstellbare Aktionen bei einer Falschanmeldung: Eine Zeitverzögerung nach einem Fehlversuch, ein akustisches Warnsignal oder gar ein Löschen aller Daten werden auch ambitionierte Schnüffler von ihrem Vorhaben abbringen.
Mehr als nur Passwörter eingeben
Ist der Finder gar nicht ehrlich, sondern vielmehr bewusst hinter fremden Daten her, wird er sich von einem einfachen Passwort nicht aufhalten lassen. Ein doppelter Schutzmechanismus durch die Kombination aus Authentisierung und Verschlüsselung sorgt für Sicherheit.
Authentisierung abverlangen
Unter Authentisierung verstehen die IT-Security-Profis einen Erkennungsmechanismus, den nur der berechtigte Besitzer bedienen kann. Das kann ein Passwort sein oder – noch schwieriger zu knacken – eine Symbolreihenfolge. Wer sich sein Passwort nicht merken kann, ist mit so genannten biometrischen Erkennungsmechanismen gut beraten: Bestimmte Schutzlösungen für PDAs ermöglichen Authentisierung per Unterschrift. Dabei reagieren sie nicht nur auf das Schriftbild, sondern gleichzeitig auch auf die Dynamik, mit der der Schriftzug auf den Screen gebracht wird.
Daten transparent verschlüsseln
Sollte ein PDA-Dieb die Hürde der Authentisierung genommen haben, hindert ihn die zweite Hürde der professionellen Verschlüsselung, die Daten auf dem Gerät einzusehen. Entsprechende Software-Applikationen verschlüsseln - neben einzelnen Dateien und Verzeichnissen auf dem PDA - auch alle Daten des Personal Information Management (PIM). Termine und Kontaktdaten sind somit nicht mehr unbefugt einsehbar. Die Verschlüsselung bringt zudem Vorteile beim Datenaustausch: Beim Transfer der Informationen per E-Mail oder auf Speicherkarten kann niemand die Inhalte der Dateien ausspähen.
Auf ActiveSync-Verbindungen achten
Wer mit dem Firmen-PDA unterwegs ist, sollte seinen Administrator zudem bitten, ActiveSync-Verbindungen zwischen seinem PDA und firmenfremden Geräten zu unterbinden. Damit wird es ein Datendieb schwer haben, Daten von dem gestohlenen Gerät auf einen fremden Desktop zu übertragen.
Daten auf die sichere Seite bringen
Es gibt eine Reihe von Tricks, um software-basierte Sicherheitsmechanismen auszuschalten. Bei der Wahl einer Sicherheits-Anwendung ist es daher wichtig, dass die Sicherheitseinstellungen auch nach einem Hard Reset des Geräts erhalten bleiben. Erst damit werden die gespeicherten Daten für einen Dieb tatsächlich unantastbar.
Gerät an SIM-Karte binden
Einige Unternehmen versehen ihre PDA-Benutzer mit speziellen SIM-Karten auf ihren Smartphones. Diese enthalten vorkonfigurierte Datenkanäle in das Firmennetzwerk. Der unbefugte Wechsel der SIM-Karte sollte unmöglich sein, damit nicht über eine unternehmensfremde SIM-Karte Viren einschleppt werden können und somit die Stabilität des gesamten Firmennetzwerks bedroht wird.
Ungenutzte Einfallstore schließen
Zusätzlich zum PDA steckt noch ein Notebook in der Aktentasche? Dann müssen auch die dort abgelegten Daten geschützt werden. Sobald alle Einfallstore für die Datenausspähung geschlossen sind, muss man sich um neugierige Mitleser keine Sorgen mehr machen.