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Wechselmedien


Top Tipps für Ihre Wechselmedien

Mitarbeiter sensibilisieren

Viele Nutzer sind sich den Gefahren, die von USB-Stick & Co. ausgehen, gar nicht bewusst. Deshalb ist Aufklärungsarbeit im richtigen Umgang mit mobilen Speichermedien sehr wichtig. Erfahrungemäß reduzieren geschulte Mitarbeiter das Risiko des Datenverlustes und die Gefahr des unbewussten Imports von infizierten Dateien und Anwendungen in die IT-Infrastruktur.

Gerätetyp identifizieren

USB, Firewire, Bluetooth – die Wege, mit denen PCs mit den tragbaren Peripheriegeräten interagieren, werden immer vielfältiger. Bei der Sicherung der Systeme gegen Datenmissbrauch ist der Anschlusstyp beziehungsweise die Verbindung aber unerheblich. Entscheidend ist vielmehr, die Art des Gerätes und die mit ihm ausgetauschten Daten unter Kontrolle zu haben.

Zugriffskontrolle durchführen

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Bei dieser Aufgabe unterstützt professionelle Software. Umfassende Funktionen erlauben Administratoren die zentrale Durchsetzung der internen Sicherheitsrichtlinien. Der Zugriff auf einzelne Plug&Play-Geräte oder ganze Geräteklassen kann somit untersagt werden. Umgekehrt ist es auch möglich, bestimmte Benutzer(gruppen) oder Geräte frei zu schalten. Mit fein abgestuften Zugriffsmechanismen können auch Lese- und Schreibzugriffe definiert und Zugriffsrechte auf verschiedene Applikationen gesteuert werden. Auf diese Weise lassen sich keine Daten aus vorher festgelegten Verzeichnissen exportieren oder Programme ins Unternehmensnetz importieren. Der privaten Nutzung von mobilen Speichermedien ist damit ein Riegel vorgeschoben, ohne auf den betrieblichen Einsatz verzichten zu müssen.

Verschlüsselung einsetzen

Gegen den Missbrauch von Informationen, die auf einem Wechselmedium gespeichert sind, ist eine Datenverschlüsselung mit einem zentral festgelegten Firmen- oder Benutzerschlüssel sinnvoll. Somit sind die Daten zwar innerhalb des Unternehmens überall zu nutzen, können aber von einem unternehmensfremden Rechner nicht eingesehen und verwendet werden. Verschlüsselung bringt auch Sicherheit, wenn die mobilen Speichergeräte verloren gehen oder gestohlen werden – denn je kleiner die Geräte sind, desto größer ist die Gefahr, dass diese abhanden kommen.

Virenschleuder ausbremsen

Zugriffskontrolle schützt das System auch vor Viren. Dürfen Daten in Unternehmen auf mobile Wechselmedien nur heruntergeladen, aber nicht eingelesen werden, besteht auch keine Gefahr, Würmer und Viren auf die eigene Festplatte und somit in die Unternehmensumgebung aufzuspielen.